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BILDER DES MONATS

24.09.2008-1
24.09.2008

Quelle:perso.orange.fr

Warum akzeptieren viele seriöse Züchter keine Ratenzahlung beim Welpenkauf?

Es passiert immer wieder, gerade in unserer heutigen Zeit, wo für viele Leute wirtschaftliche Engpässe an der Tagesordnung sind, das der Wunsch nach Ratenzahlungen für einen Hundekauf aufkommt.

Eigentlich nichts Verwerfliches!

Mittlerweile gibt es einige aufgeklärte Leute, die sich einen Hund von einem seriösen Züchter kaufen wollen, besonders unter dem Gesichtspunkt, daß der Hund hier mit anderen Hunden, Tieren und Mensch stärker sozialisiert wird, als die billige „Importware“.

Welpen von einem seriösen Züchter, wachsen in der Regel in der Hausgemeinschaft oder in einem Hundehaus auf und werden frühestens ab der 9. Lebenswoche abgegeben. Bei seriösen Züchter erleben die Welpen eine wesentlich intensivere Prägephase und haben so eine bessere Sozialisierung für ihr bevorstehendes Leben.

Allerdings haben diese Welpen somit einen anderen Kaufpreis als Tiere von einem......!

Käufer die diese Frage stellen, in wie weit der Kaufpreis über Raten gezahlt werden kann, muß ein klares Nein mitgeteilt werden.

Ratenzahlungen z. Bsp. über 6 Monate, kann bei einem plötzlichem Ableben des Hundes durch Unfall, zu einer anderen Zahlungsmoral führen. Hier gilt das Sprichwort: „Für ein gegessen Brot, zahlt man nicht mehr gern“.

Es kann nicht der Sinn eines Züchters sein, Welpen zu züchten, und dann Sorgen nach der Abgabe zu haben, daß die Zukunft des Hundes aus finanziellen Gründen für Nahrung, ärztliche Betreuung und Impfung durch den neuen Eigentümer nicht sicher gestellt ist.

Eine Nichteinhaltung evtl. Ratenzahlungen, könnte den Züchter dazu veranlassen, den Welpen zurückzunehmen um eine Erfüllung des Vertrages dann doch noch zu erreichen. Somit ist der Sinn eines Welpenkaufes nicht gegeben.

Eine anderer Frage, die schon mal gestellt wird: Wir brauchen aber keinen Stammbaum !

Ganz klare Antwort: „Wer sich Züchter nennt, züchtet nur mit Hunden, die einen Stammbaum haben“.

Die Antwort auf unserer Aussage -Wir brauchen aber keinen Stammbaum! - nicht der Stammbaum als solches produziert die Kosten, sondern der Weg dahin! Dazu wäre einiges zu erwähnen.

-Sachkundenachweis des Züchters beim Veterinäramt

-Abnahme des Zwingers durch Zuchtwart und Veterinäramt

-Einrichtung von artgerechten Hundezimmern

- Auslauffläche für die Hunde (Garten)

-Zuchttauglichkeitsprüfungen der Elterntiere

-erfolgreiche Ausstellungsbesuche

-Wurfabnahme des Zuchtwartes

-Elterntiere die ein vielversprechendes Verpaarungselement bilden (genetische Voraussetzung)

-regelmäßige Impfungen und hochwertiges Futter ist selbstverständlich

Dieses sind nur ein paar Punkte, die zu benennen sind für Richtlinien und Auflagen die ein seriöser Züchter zu erfüllen hat. Ansonsten ist eine öffentliche und offizielle Zucht nicht möglich.

Es gehören natürlich bei Abgabe der Welpen, ein EU-Impfpass, Entwurmungsbescheinigungen sowie ein Gesundheitszeugnis dazu.

Hiermit habe ich Ihnen hoffentlich einen groben Einblick zwischen Frage und Antwort von Welpenkäufer und Züchter geben können.

Es kann nicht im Sinne einer Hundezucht sein, daß der Züchter sich Sorgen um das weitere Wohlergehen der Welpen machen muß!

Stehe Ihnen selbstverständlich gerne für weitere Fragen unter den bekannten Rufnummern zur Verfügung.

Dieser Artikel wurde jetzt endlich mal veröffentlich, denn ich weiß, daß viele Züchter darüber ähnlich denken, aber bis jetzt keine Gelegenheit gefunden haben, es so zum Ausdruck zu bringen.

Goch, den 01.06.2007

Redaktion Bully-News-Team

 

Was sind Fehlfarben?

Woher kommen Sie?

Als fehlfarbene Hunde werden jene bezeichnet, die mit Farben, wie z. Bsp. blue /blue-fawn oder choco versehen sind.

Aber warum sind das Fehlfarben? Weil sie selten sind?

Ja, sie sind selten. Mit ihnen darf nicht gezüchtet werden. Der FCI Standard hat ganz klar festgelegt, welche Farben einer Fehlfarbe zuzuordnen sind (siehe Standard).

Der Grund, warum es nicht zu einer Anerkennung kommt bzw. gekommen ist, oder erst nach einigen Jahren, z. Bsp.. Farbe fawn aus den USA, basiert meines Wissens nur auf vage Vermutungen.

Daher gibt es einige Vereine, in denen es keine Fehlfarben mehr gibt. Es wird nur zwischen Rassehunde und Mischlingshunde unterschieden. Somit bekommen auch Hunde mit einer Fehlfarbe, die ansonsten dem Rassestandard entsprechen, einen Stammbaum.

Blau ist bekanntermassen eine Verdünnung aus Schwarz. Das sogenannte Verdünungsgen “D” soll für die Aufhellung verantwortlich sein.

Es wird vermutet, daß bei Fehlfarben eine Wesensänderung vorliegen kann, weil das Farbgen und das Gen für Wesensfestigkeit eng miteinander verbunden sein sollen. Beweis und züchterische Erfahrung gibt es leider nach meinem Wissenstand bis dato nicht.

Somit ist auch nicht bekannt, daß bei sog. Fehlfarben gleichzeitig eine Koppelung mit Missbildungen, motorischen Störungen, geringer Lebenserwartung, Sehschwächen, Haut - oder Fellirritationen oder weiteren gesundheitlichen Schäden auftreten.

Diese sprunghaften Erbveränderungen (Mutationen) können plötzlich nach vielen Generationen auftreten, auch bei Ihren Hunden.

Es ist ganz klar, um eine Fehlfarbe im Phänotyp zu bekommen bzw. zu erhalten, müssen bei Elterntieren diese Gene zumindest als Genotyp (Träger) vorhanden sein.

Züchtet man z. Bsp. mit einem blauen Genotyp und einem blauen Phänotyp so ergibt sich nach den mendelschen Regeln eine 50 % Aufspaltung zwischen Blau und anderen Farben.

Es ist immer noch verpöhnt mit fehlfarbenden Hunden öffentlich zu züchten. Jedoch wird immer wieder festgestellt, daß der Bedarf nach Hunden mit diesen interessanten Farben wächst.

Um auch diesen Markt zu befriedigen, gibt es mittlerweile unter Insidern, Züchter, die unter anderen Namen diese Hunde züchten und für viel Geld (bis zu 8.000,00 $) in den USA verkaufen.

Es stellt sich für mich so dar, daß der kommerzielle Erfolg die angeblichen „körperlichen Schädigungen“ überwiegen.

Ich hoffe, daß ich Ihnen einen groben Einblick meiner Erfahrungen, unterstützt durch weiteren Züchtern, geben konnte.

Sollten Sie auch Erfahrungen mit Fehlfarben haben, so würde ich mich über einen Austausch freuen.

Goch, 16.05.2007

Redaktion Bully-News-Team

 

BULLY IN NOT!

Der Bulldog-Zwinger “von-quo-vadis” hat es sich zur Aufgabe gemacht, Bulldoggen, die unverschuldet, evtl. durch einen Schicksalsschlag ihres Halters, dessen Lebensbedingungen sich ändern, ein neues Zuhause zu verschaffen. Oft suchen Züchter für Bulldoggen, die aus der Zucht genommen werden, ein neues Zuhause. Hier will der Zwinger “von-quo-vadis” helfen.

Damit es den “Schicksalsopfern” leichter gemacht wird, ein neues Zuhause zu finden, gibt es diese Rubrik.

Es besteht somit die Möglichkeit, den Hunden ein paar weitere glückliche und würdige Lebensjahre zu schenken.

Oft wundert man sich, mit welchem geringen Einsatz, diese liebenswerte Rasse glücklich gemacht werden kann.

Bei Fragen der Abgabe bzw. bei der Vermittlung steht Ihnen Uwe Weikamp gern unter der bekannten Adresse zur Verfügung. Zusätzliche Informationen über die zu vermittelnden Hunde sind aus dem Steckbrief ersichtlich.

Redaktion Bully-News-Team

Steckbrief

Name:

Geschlecht:

Alter:

Farbe:

Vermittlung ab:

 

 

 

NEUES AUS DER HUNDEWELT

Der Zwinger “von-quo-vadis” meldet einen Neuzugang. Der Bestand an französischen Bulldoggen wurde aufgestockt.

Es ist ein Rüde. Er wurde am 04.12.2006 geboren und seine Farbe ist fawn-schecke. Sein Körperbau ist, wie der bekannte Standard bei diesem Zwinger, kurz, kompakt und kräftig.

Sein Name - ODIN ! Die vorhandene Mantelscheckung ist sehr symetrisch und somit sehr auffällig.

Zur gegebener Zeit soll er als Deckrüde für geeignete Hündinnen eingesetzt werden. Dieser Rüde kommt aus einer sehr guten Zuchtverpaarung und ist vielversprechend. Weitere Informationen werden in dieser Rubrik in Kürze folgen.

Wir wünschen dem Zwinger “von-quo-vadis” mit diesem Neuzugang viel Erfolg.

 

Redaktion Bully-News-Team

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GESUNDHEITS - RATGEBER

Patella - Luxation Grad I. erkannt.

Was tun?

Es ist vielen Züchtern und Haltern, besonders von Kleinhunderassen bekannt, was man unter P.L. versteht. Aber was man unterstützend dagegen tun kann, ist oft nicht so bekannt.

Es soll bei einer evtl. negativen Diagnose berücksichtigt werden, daß bei Tieren, die unter einem Jahr oder zur Zeit der Untersuchung in einem Läufigkeitszyklus befinden, keine aussagekräftige Diagnose gestellt werden kann.

 

Durch regelmäßiges Bewegen des Hundes im gleichmäßigen Tempo kann die Straffung von Sehnen und Bändern erzielt werden und somit kann ein Luxieren der Kniescheiben abgefangen werden. Eine weitere Methode ist die Zugabe von Vitaminen und Mineralien, z.B. Muschelextrakt und Algen, die zusätzlich zum Hauptfutter verabreicht werden. Der Weg einer Genesung ist in vielen Fällen sehr positiv verlaufen.

Wir wünschen Ihren Hund eine gute Genesung und viel Erfolg bei der Umsetzung.

Redaktion Bully-News-Team