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Warum akzeptieren viele seriöse Züchter keine Ratenzahlung beim Welpenkauf?
Es passiert immer wieder, gerade in unserer heutigen Zeit, wo für viele Leute wirtschaftliche Engpässe an der Tagesordnung sind, das der Wunsch nach Ratenzahlungen für einen Hundekauf aufkommt.
Eigentlich nichts Verwerfliches!
Mittlerweile gibt es einige aufgeklärte Leute, die sich einen Hund von einem seriösen Züchter kaufen wollen, besonders unter dem Gesichtspunkt, daß der Hund hier mit anderen Hunden, Tieren und Mensch stärker sozialisiert wird, als die billige „Importware“.
Welpen von einem seriösen Züchter, wachsen in der Regel in der Hausgemeinschaft oder in einem Hundehaus auf und werden frühestens ab der 9. Lebenswoche abgegeben. Bei seriösen Züchter erleben die Welpen eine wesentlich intensivere Prägephase und haben so eine bessere Sozialisierung für ihr bevorstehendes Leben.
Allerdings haben diese Welpen somit einen anderen Kaufpreis als Tiere von einem......!
Käufer die diese Frage stellen, in wie weit der Kaufpreis über Raten gezahlt werden kann, muß ein klares Nein mitgeteilt werden.
Ratenzahlungen z. Bsp. über 6 Monate, kann bei einem plötzlichem Ableben des Hundes durch Unfall, zu einer anderen Zahlungsmoral führen. Hier gilt das Sprichwort: „Für ein gegessen Brot, zahlt man nicht mehr gern“.
Es kann nicht der Sinn eines Züchters sein, Welpen zu züchten, und dann Sorgen nach der Abgabe zu haben, daß die Zukunft des Hundes aus finanziellen Gründen für Nahrung, ärztliche Betreuung und Impfung durch den neuen Eigentümer nicht sicher gestellt ist.
Eine Nichteinhaltung evtl. Ratenzahlungen, könnte den Züchter dazu veranlassen, den Welpen zurückzunehmen um eine Erfüllung des Vertrages dann doch noch zu erreichen. Somit ist der Sinn eines Welpenkaufes nicht gegeben.
Eine anderer Frage, die schon mal gestellt wird: Wir brauchen aber keinen Stammbaum !
Ganz klare Antwort: „Wer sich Züchter nennt, züchtet nur mit Hunden, die einen Stammbaum haben“.
Die Antwort auf unserer Aussage -Wir brauchen aber keinen Stammbaum! - nicht der Stammbaum als solches produziert die Kosten, sondern der Weg dahin! Dazu wäre einiges zu erwähnen.
-Sachkundenachweis des Züchters beim Veterinäramt
-Abnahme des Zwingers durch Zuchtwart und Veterinäramt
-Einrichtung von artgerechten Hundezimmern
- Auslauffläche für die Hunde (Garten)
-Zuchttauglichkeitsprüfungen der Elterntiere
-erfolgreiche Ausstellungsbesuche
-Wurfabnahme des Zuchtwartes
-Elterntiere die ein vielversprechendes Verpaarungselement bilden (genetische Voraussetzung)
-regelmäßige Impfungen und hochwertiges Futter ist selbstverständlich
Dieses sind nur ein paar Punkte, die zu benennen sind für Richtlinien und Auflagen die ein seriöser Züchter zu erfüllen hat. Ansonsten ist eine öffentliche und offizielle Zucht nicht möglich.
Es gehören natürlich bei Abgabe der Welpen, ein EU-Impfpass, Entwurmungsbescheinigungen sowie ein Gesundheitszeugnis dazu.
Hiermit habe ich Ihnen hoffentlich einen groben Einblick zwischen Frage und Antwort von Welpenkäufer und Züchter geben können.
Es kann nicht im Sinne einer Hundezucht sein, daß der Züchter sich Sorgen um das weitere Wohlergehen der Welpen machen muß!
Stehe Ihnen selbstverständlich gerne für weitere Fragen unter den bekannten Rufnummern zur Verfügung.
Dieser Artikel wurde jetzt endlich mal veröffentlich, denn ich weiß, daß viele Züchter darüber ähnlich denken, aber bis jetzt keine Gelegenheit gefunden haben, es so zum Ausdruck zu bringen.
Goch, den 01.06.2007
Redaktion Bully-News-Team
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